Unser Schulwald in der Flötz



Die Klassen 4a und 4b der Grundschule Immenreuth besuchten mit dem Stadtförster Klaus Ferber und ihren beiden Lehrerinnen, Frau Heim und Frau Lehner, den Schulwald. Diesen gibt es schon seit geraumer Zeit. Die letzte Pflanzaktion ist mittlerweile schon ca. 10 Jahre her.

Ziel der Erkundung des Waldstückes war, das Schulprojekt „Wald“ wieder aufleben zu lassen. So soll im kommenden Frühjahr mit den Kindern wieder eine kleine Pflanzaktion stattfinden. Ebenso sind waldpflegerische Arbeiten eingeplant. Schließlich sind doch einige Abschnitte schon sehr verwachsen, so dass eine Auslichtung nach fachmännischer Anleitung nicht schaden könnte.

Herr Ferber erläuterte uns viele heimische Baum- und Straucharten bei herrlichstem Herbstwetter auf dem Weg durch das Flötzbachtal. Unter all den Nadel- und Laubbäumen wie Fichte, Tanne, Lärche, Kiefer, Ahorn, Buche, Eiche, Pappel, Birke, Weide und Erle gab es auch Beerensträucher wie Himbeere, Brombeere, Holunder und Schwarzbeeren zu entdecken. Neben den Erkennungsmerkmalen erzählte uns der Stadtförster vor allem auch deren Nutzen und Verarbeitung.

Überrascht waren die Kinder über die zahlreichen Löcher an einem einzigen Baum. Laut Herrn Ferber war hier der Schwarzspecht am Werk. In der Fachsprache nennt man so einen Baum auch „Spechtbaum“.

Viel Spaß hatten die Schülerinnen und Schüler mit dem Jagdhund „Fanny“, der uns mit seinem Herrchen begleitete. Bevor es nach einer ausgiebigen Rast gestärkt zurückging, bedankten sich die Klassensprecher bei Herrn Ferber für seine Führung.

Auf die geplanten Aufgaben im Frühjahr freut sich die Grundschule Immenreuth jetzt schon. 

 

Nachpflanzaktion im Schulwald 2011


 

Nochmals anrücken mussten die Viertklässer gegen Ende ihrer Grundschulzeit zu einem Arbeitseinsatz in der Flötz. Der strenge Winter und das trockene Frühjahr sowie Wildverbiss machten eine Nachpflanzung in unserem Schulwald notwendig. 20 neue Rotbuchenstecklinge wurden neben dem Biotopweiher ersetzt bzw. ergänzt. Mit viel Eifer waren unsere Schüler dabei, Pflanzlocher auszuheben und die frischen Pflanzen kräftig anzugießen. Damit  Hasen und Rehe unseren Bäumen künftig nichts mehr anhaben können, versprach Herr Ferber einen Schutzzaun um das Areal anzubringen. Nachdem die im Kunstunterricht liebevoll gestaltete Hinweistafel mit den Unterschriften der Schüler versehen wurde und an einem Baumstumpf angebracht war, ging es weiter zum Wildgehege auf das Bayreuther Haus.

Drittklässler haben im neuen Schulwald eigene Buchen stehen


 

Als Ergänzung zum HSU-Unterricht und zur Vorbereitung auf die kommenden Waldjugendspiele in Pfaben unternahmen die Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse eine Waldwanderung ins Flötzbachtal bei Ahornberg. Die Schule konnte für diese Lerneinheit Stadtförster Klaus Ferber gewinnen, der sich für die Kinder etwas Besonderes hatte einfallen lassen - neben der Flötzhütte sollte ein Schulwald entstehen -
Auf der Wanderung zur Flötzhütte hatte Herr Ferber schon viel über Baum-, Stauch und Tierarten im Wald gesprochen. Sein Hauptaugenmerk galt der Buche als "Mutter des Waldes", die in Nadelholzwäldern als Mischbaumart eingebracht wird.
Nach der Brotzeit begannen die Schüler begeistert mit der ersten Pflanzarbeit im neu geplanten kleinen Schulwald neben dem Biotopteich. Unter der Mithilfe von Rektor und Klassenlehrer Peter Wolf und Herrn Ferber pflanzte jeder seine eigene Buche. Auf den daneben in den Boden getriebenen Holzpfahl schrieben die Kinder dann ihren Namen.

Damit die Bäume auch gut anwachsen, trugen die Mädchen und Buben eimerweise Wasser heran. Das Gießen der Pflanzen, sei heuer bei der Trockenheit besonders wichtig. Auch herrsche akute Waldbrandgefahr, meinte Ferber.
Die ersten 20 Buchen sollen der Grundstock für einen Schulwald in der Flötz werden. Durch die Namen an den Pflöcken könne jedes Kind seinen Baum immer wieder finden und - wenn notwendig - auch einmal kommen, um ihn jetzt in der Anwachsphase nochmals zu gießen.

Einige Wochen später: Alle gepflanzten Buchen sind gut angewachsen. An den Zweigen bilden sich dicke Blätterknospen und an einigen Stecklingen beginnt das Blätterkleid sich bereits zu entfalten.