Unsere Religionslehrkräfte gestalteten einmal in der Woche eine morgendliche Adventsfeier für alle Klassen der Grundschule und den Klassen 1 bis 4 des Förderzentrums.

Den 1. Advent läutete Jochen Gößl ein. Zunächst erklärte er den Kindern den Nutzen eines Adventskranzes. Dann  erzählte er von dem beschwerlichen Weg Marias und Josefs durch die Wüste und die Wichtigkeit des Wassers. Auf einen Regentropfen sollten deshalb alle Kinder etwas ganz Liebes malen und es an jemandem weitergeben, um zu zeigen, dass ein anderer für sie da ist.



Die 2. kleine Adventsfeier gestaltete die Gemeindereferentin Frau Stahl. Sie erzählte uns die Geschichte vom Bischof Nikolaus. Dazu brachte sie uns den Mantel, den Bischofstab und die Mitra mit. Auch ein tolles Buch hatte sie zu der Geschichte dabei.




Frau Grötsch erzählte die Geschichte der heiligen Lucia. Diese lebte mit ihrer Mutter in Italien, im Römischen Reich. Als eines Tages ihre Mutter sehr schwer erkrankte, ging diese mit Lucia in eine Kirche, um zu beten. So wurde sie tatsächlich gesund. Lucia erkannte das Wunder Gottes und ließ sich daraufhin taufen.
In Schweden wird Lucia besonders verehrt. Das jüngste Kind einer Familie darf sich am 13. Dezember als Lucia verkleiden. Es trägt dann ein weißes Gewand und eine Lichterkrone. So bringt sie Licht in die Dunkelheit und verteilt Süßes an die Armen.





Die 4. Adventsfeier gestaltete Frau Schatz, zusammen mit ihrer Klasse.  Dabei ging sie besonders auf die Bedeutung des Lichtes ein. Schließlich brannte  in dieser Woche schon die 3. Kerze und es sind nur noch fünf Tage bis zur Heiligen Nacht. So sangen wir gemeinsam die 3. Strophe von Stiller Nacht und das ganze Lied „Wir sagen euch an“. 
Zwei Solistinnen stimmten uns ganz besonders auf Weihnachten ein, indem sie uns weihnachtliche Lieder  vortrugen.  Dies war Magdalena Scherm auf der Trompete und Noel  Rottmann mit der Blockflöte.
Wie kam eigentlich das Lied „Stille Nacht“ zu uns ? Das erzählten uns die Kinder der 2. Klasse, indem sie uns die Geschichte „Eine Maus und ein Lied“ vorlasen:




Lina, eine kleine Feldmaus suchte in einer bitterkalten Nacht einen warmen Unterschlupf. Alle Mäuselöcher waren zugefroren und so wollte sie in ein warmes Haus der Menschen. Auf dem Weg dorthin kam zufälligerweise gerade der Pfarrer aus der Dorfkirche und Lina nutze die Gelegenheit und schlüpfte durch den Türspalt. Weil sie aber auch sehr hungrig war, suchte sie nach etwas Essbarem. So führte sie ihr feines Näschen zum Blasebalg der Orgel, der aus Leder bestand. „Besser als nichts!“, dachte sie, tat sich gütlich daran und schlief zufrieden ein. Als der Lehrer für Weihnachten am nächsten Tag üben wollte, kam aus der Orgel kein Ton mehr heraus. Der Pfarrer und der Lehrer waren entsetzt - keine Orgelmusik zu Weihnachten! So fiel dem Pfarrer ein selbstgeschriebenes Gedicht ein und der Lehrer vertonte es mit seinen Schülern für eine Gitarrenbegleitung.
So erklang  das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“  1818 erstmals in Oberndorf, einem kleinen Dorf bei Salzburg in Österreich. Der Pfarrer hieß Josef Mohr und der Lehrer Franz Xaver Gruber.